Trauerfall – „Vorbereitungen“

Erforderliche Dokumente

Wir benötigen folgende Dokumente:

  1. Ausweisdokument der vorsprechenden Person (Bundespersonalausweis)
  2. Bundespersonalausweis der verstorbenen Person oder Reisepass falls der Verstorbene nicht die Deutsche Staatsangehörigkeit besaß. Gegebenenfalls Reisepass des Ehegatten oder Lebenspartners falls der Familienstand verheiratet oder verpartnert ist.
  3. Ärztliche Todesbescheinigung – vertraulicher und nicht-vertraulicher Teil!
  4. Schriftliche Sterbefallanzeige jener Einrichtung, in der der Tod eingetreten ist – dies betrifft lediglich Sterbefälle, die sich in Krankenhäusern, Alten- oder Pflegeheimen und Hospizen zugetragen haben.

Wenn der Tod sich in einem Krankenhaus, in einem Alten- oder Pflegeheim oder in einem Hospiz zugetragen hat, benötigen wir zusätzlich zu der ärztlichen Todesbescheinigung eine schriftliche Sterbefallanzeige der jeweiligen Einrichtung. Bitte beachten Sie für Ihre Terminplanung,dass diese meist erst einen Werktag nach dem Sterbefall ausgestellt wird.

Dokumente für ledige Verstorbene

  1. Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde (falls fremdsprachig unbedingt mit deutscher Übersetzung!
  2. Aufenthaltsbescheinigung der Wohngemeinde – nur falls der letzte Wohnsitz nicht der Sterbeort war.

Als LEDIG gilt, wer zeitlebens unverheiratet und nie eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet hat.

Dokumente für verheiratete Verstorbene

Bei Eheschließung in der Bundesrepublik Deutschland:

Bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik Deutschland:
Heiratsurkunde der letzten Ehe

Bei Eheschließung zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik Deutschland:
Beglaubigte Abschrift neuesten Datums aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe

Bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik Deutschland:
Eheurkunde der letzten Ehe und zusätzlich die beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder der Geburtsurkunde – falls fremdsprachig unbedingt mit deutscher Übersetzung.

Bei der Eheschließung in der ehemaligen DDR:
Bei der Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemaligen DDR:
Eheurkunde der letzten Ehe

Dokumente für verwitwete Verstorbene

Bei Eheschließung in der Bundesrepublik Deutschland:

Bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik Deutschland:
Heiratsurkunde der letzten Ehe

Bei Eheschließung zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik Deutschland:
Beglaubigte Abschrift neuesten Datums aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe

Bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik Deutschland:
Eheurkunde der letzten Ehe und zusätzlich die beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder der Geburtsurkunde – falls fremdsprachig unbedingt mit deutscher Übersetzung.

Bei der Eheschließung in der ehemaligen DDR:
Bei der Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemaligen DDR:
Eheurkunde der letzten Ehe

Sterbeurkunde des vorverstorbenen Ehegatten – falls fremdsprachig unbedingt mit deutscher Übersetzung.

Dokumente für geschiedene Verstorbene:

Bei Eheschließung in der Bundesrepublik Deutschland:
Bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik Deutschland:
Heiratsurkunde der letzten Ehe

Bei Eheschließung zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik Deutschland:
Beglaubigte Abschrift neuesten Datums aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe

Bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik Deutschland:
Eheurkunde der letzten Ehe und zusätzlich die beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder der Geburtsurkunde – falls fremdsprachig unbedingt mit deutscher Übersetzung.

Bei der Eheschließung in der ehemaligen DDR:
Bei der Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemaligen DDR:
Eheurkunde der letzten Ehe

Ausfertigung des Scheidungsurteils mit Rechtskraftvermerk. Wenn die Scheidung im Ausland erfolgte, ist unter Umständen zusätzlich der Anerkennungsbescheid der Landesjustizverwaltung vorzulegen.

Dokumente für Verstorbene in Lebenspartnerschaft

  1. Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde des/der Verstorbenen – falls fremdsprachig unbedingt mit deutscher Übersetzung.
  2. Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde des/der überlebenden Lebenspartnerin/Lebenspartners.
  3. Urkunde über die Begründung der Lebenspartnerschaft.

Dokumente für Verstorbene deren Lebenspartnerschaft aufgelöst wurde

  1. Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde des/der Verstorbenen – falls fremdsprachig unbedingt mit deutscher Übersetzung.
  2. Aufenthaltsbescheinigung der Wohngemeinde – nur falls der letzte Wohnsitz nicht der Sterbeort war.
  3. Bei Eheschließung in der Bundesrepublik Deutschland:
    • Bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik Deutschland:
      Heiratsurkunde der letzten Ehe
    • Bei Eheschließungen zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik Deutschland:
      Beglaubigte Abschrift neuesten Datums aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe
    • Bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik Deutschland:
      Eheurkunde der letzten Ehe und zusätzlich die beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder der Geburtsurkunde – falls fremdsprachig unbedingt mit deutscher Übersetzung.
    • Bei der Eheschließung in der ehemaligen DDR:
      Bei der Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemalige DDR:
      Eheurkunde der letzten Ehe
  4. Sterbeurkunde des vorverstorbenen Ehegatten – falls fremdsprachig unbedingt mit deutscher Übersetzung.
  5. Sterbeurkunde des torverstorbenen Lebenspartners oder das Urteil über die Aufhebung der Lebenspartnerschaft mit Rechtskraftvermerk.

ZUSÄTZLICHE Dokumente für verstorbene Spätaussiedler
Bitte achten Sie darauf, dass Auslandspapiere rechtzeitig angefordert werden!

  1. Bundespersonalausweis des überlebenden Ehegatten, falls Familienstand verheiratet.
  2. Vertriebenenausweis bzw. Bescheinigung nach § 15 BVFG – auch die des überlebenden Ehegatten, falls Familienstand verheiratet
  3. Registrierschein – auch den des überlebenden Ehegatten, falls Familienstand verheiratet
  4. Bescheinigungen über alle Namenserklärungen(z.B. nach § 94 BVFG und/oder zum Ehenamen) bzw. Namensänderungsurkunde – jeweils auch die des überlebenden Ehegatten, falls Familienstand verheiratet.

Standesamt – Vordrucke in unserem Bestattungshaus
Komplette Anschrift der unmittelbaren Angehörigen oder des Auftraggebers.

Hierzu auch Telefonnummer, Handynummer sowie wenn vorhanden Mailadresse.

Vollständige Anschriften der Abkömmlinge verstorbener Kinder.

Soweit der Verstorbene keine leiblichen Kinder hat, benötigen wir zusätzlich die Namen der Eltern und deren Daten (Heiratsurkunde) mit Adresse. Falls diese verstorben sind benötigen wir die Daten deren Abkömmlinge.

Erforderliche Informationen

Wir benötigen folgende Informationen:

  1. Religionszugehörigkeit / Konfession des Verstorbenen Evangelisch / Katholisch / Moslem / Ohne Religion – Freiredner
  2. Lebenslauf des Verstorbenen – stichpunktartig: Geburt / Eckpunkte des Lebens / wieviele Kinder, Enkel, Urenkel / wie aufgewachsen / Konfirmationsspruch / Hobbys / Musik / Vereinszugehörigkeiten / Krankheit / Tod
  3. Passbild des Verstorbenen Bitte darauf achten, dass die Augenfarbe erkennbar ist! Ein Versand des Bildes per Mail ist möglich: Bitte ohne Verkleinerung, mit mindestens 200 Kilobyte an: info@bestattungshaus.info

Trauerfeier und Bestattung – WIE, WO und WANN

  1. Termin in Absprache aller zuständigen Personen und Behörden abklären.
  2. Entscheidung treffen, ob Aussegnung/Innehalten am offenen oder geschlossenen Sarg.
  3. Sollen Fotos -soweit möglich- erstellt werden?
  4. Sollen Rosenkränze gebetet oder ein Gedenkgottesdienst gefeiert werden?
  5. Wo und wann sollen Bestattung und Trauerfeier stattfinden.

Erledigungen die SIE SELBST übernehmen müssen

  1. Familienmitglieder benachrichtigen. Eventuell Personen aussuchen, die die Benachrichtigungen übernehmen.
  2. Steinmetz informieren – falls bauliche Teile an vorhandenem Grab abgeräumt werden müssen.
  3. Gärtner informieren – Blumen bestellen. Sargbukett / Urnenkranz / Handsträuße oder Blütenblätterschale / Kränze / Blumenschalen / Florale Dekorationen / Grabdekoration. Eventuell vorhandene Bepflanzungen an bestehendem Grab abräumen.
  4. Lokalität für eventuellen Leichenschmaus oder ein Totenmahl aussuchen und reservieren. Eine Auswahl der Gerichte treffen, Personenanzahl eruieren.
  5. Vereine benachrichtigen – Grabnachrufe abfragen
  6. Pfarrer oder Freiredner bestimmen – Stichpunktartigen Lebenslauf durchgeben: Geburt / Eckpunkte des Lebens / wie viele Kinder, Enkel oder Urenkel, Wo und wie aufgewachsen / Konfirmationsspruch / Hobbys / Musik / Vereinsmitgliedschaften / Krankheit / Tod.

Nach der Trauerfeier

Auch nach der Trauerfeier sind einige wichtige Aufgaben zu regeln. Je nach Verstorbenem sind diese Aufgaben individuell sehr verschieden. Daher ist die folgende Auflistung mehr als Gedankenstütze statt als vollständige Aufgabenliste zu verstehen.

  1. Eventuelle Danksagungen
  2. Abmeldungen oder Ummeldungen – Kontoführende Banken Bescheid geben
  3. Witwenrente beantragen
  4. Firmenrente abklären/abmelden
  5. Abonnements kündigen (Zeitung, Zeitschriften)
  6. GEZ kündigen
  7. Internetportale kündigen
  1. Eventuelle Danksagungen
  2. Abmeldungen oder Ummeldungen – Kontoführende Banken Bescheid geben
  3. Witwenrente beantragen
  4. Firmenrente abklären/abmelden
  5. Abonnements kündigen (Zeitung, Zeitschriften)
  6. GEZ kündigen
  7. Internetportale kündigen
  8. Versicherungen informieren (Hausrat-, Haftpflicht-, Brand-, Auto-, usw. versicherung)
  9. Nachlassgericht / Erbschein – Gebührenpflichtige Sterbeurkunde und falls handschriftliches Testament vorhanden, dies bei dem zuständigen Nachlassgericht PERSÖNLICH abgeben. Offizielle Anfrageschreiben nach Aufforderung vom Nachlassgericht unbedingt ausfüllen und zurücksenden. TIPP: Falls das Testament nicht verschlossen ist, empfehlen wir Ihnen zur Sicherheit eine Kopie anfertigen zu lassen.